Alternativtraining

Alternativ-Training: Mit anderen Bewegungsformen zum Lauferfolg

„Läufer müssen laufen“ tönt es oftmals aus Läufer- und Trainermündern. Klar müssen Läufer laufen, doch mit alternativen Trainingsmaßnahmen kannst Du Deinen wöchentlichen Trainingsumfang erhöhen, ohne die Verletzungsgefahr zu steigern. Durch Alternativtraining beanspruchst Du zudem andere Muskelgruppen und hast somit einen zusätzlichen Trainingseffekt auf Deinen Körper.

 

Welche Alternativen sind sinnvoll neben dem Laufen?

Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Aquajogging, Inline Skating oder Wandern eignen sich hervorragend als Ergänzungstraining. Auch Fitnesskurse mit wechselnden Kräftigungs- und Ausdauerelementen können einen positiven Reiz setzen. Wird dieses Training präventiv, also als Ergänzung und nicht als rehabilitative Maßnahme oder als erhaltendes Training bei Verletzung eingesetzt, so sollten diese Einheiten primär im allgemeinen Grundlagenbereich absolviert werden. Schwimm- oder Aquajoggingeinheiten von 30 bis 90 Minuten sind hierbei sinnvoll. Spinning oder Radausfahrten auf dem Rennrad oder Mountainbike können auch von längerer Dauer von bis zu vier Stunden eingesetzt werden. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass dieses Training nicht die oberste Priorität hat. Achte daher auf eine moderate Intensität, ausreichend Verpflegung und ein geringes Gefahrenrisiko.

Spinning

Alternativtraining bei Verletzung oder widrigen Bedingungen

Du bist verletzt und musst mit dem Laufen aussetzen? Oder es ist wirklich mal einer dieser Tage, an denen die Straße so vereist ist, dass Du aufs Studio ausweichen musst? Oder Du bist beruflich unterwegs? Dann nutze das Spinningbike, um eine qualitative Einheit indoor machen zu können. So kannst Du beispielsweise einen Tempowechsellauf 1:1 aufs Fahrrad umlegen, die Herzfrequenzwerte musst Du vom Laufen zum Radfahren um etwa 10 bis 15 Schläge verringern (HF Radfahren = HF Laufen minus 10 Schläge). Grundsätzlich gilt bei der Kilometerumrechnung der Faktor 1:4. Um zehn Kilometer Laufen zu ersetzen, müssen also entsprechend rund 40 Kilometer Rad gefahren werden.

 

Fit durch den Winter

Besonders im Winter können Dir alternative Trainingsformen helfen, mit einer guten Form in den Frühling zu kommen. Nutze Fitnesskurse, um Dich muskulär fortzuentwickeln und mit mehr Stabilität in die kommende Sommersaison zu starten. Langlaufen, Skitouren oder auch Schneeschuhwanderungen sind eine willkommene Abwechslung und werden Dich in Deiner Leistungsentwicklung voran bringen.